Digitale Echtzeitsteuerungen gewinnen für Industrieunternehmen zunehmend an Bedeutung. Sie ermöglichen es, Produktionsprozesse und Energieverbräuche präzise zu steuern und Kostenpotenziale gezielt zu erschließen. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über aktuelle technische Lösungen und deren praktische Anwendung im Unternehmensalltag.
Im Mittelpunkt stehen Ansätze zur Kopplung von Energieversorgung, Produktionssteuerung und Gebäudeleittechnik. Vorgestellt werden Konzepte zur digitalen Anbindung der Systeme und zur unmittelbaren Datenübertragung. Diese bilden die Grundlage für eine verlässliche Steuerung von Energieflüssen und fundierte betriebliche Entscheidungen.
Gleichzeitig verändern sich die regulatorischen Rahmenbedingungen deutlich. Die Neustrukturierung der Stromnetzentgelte und die Einführung dynamischer Netzentgelte eröffnen neue Handlungsspielräume, stellen Unternehmen aber auch vor technische und organisatorische Anforderungen. Bestehende Sonderregelungen wie Industrienetzentgelte oder die Atypikregelung nach § 19 StromNEV stehen auf den Prüfstand. Auch Betriebe mit Eigenerzeugungsanlagen sind zunehmend betroffen, da Netzbetreiber bei Engpässen verstärkt auf diese Anlagen zugreifen. Erforderlich sind klare Kommunikationsprozesse und abgestimmte technische Schnittstellen.
Die Veranstaltung richtet sich an technische Entscheider, Energieverantwortliche, Entwickler sowie die Geschäftsführung. Sie erhalten konkrete Impulse, wie sich Effizienzpotenziale erschließen und Anlagen auf zukünftige Markt- und Netzanforderungen ausrichten lassen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist bis zum 15. Januar 2026 möglich.