Die Projekt-Pipeline aktiv und pro-aktiv füllen. Jeder Umbruch ist ein Projekt. - 1-Tages-Seminar für Geschäftsführer, Vertriebsleiter und New Business Development-Beauftragte von Autozulieferern, Investitionsgüterherstellern und Industrie-Dienstleistern
"Es gibt weniger Projekte" wird bei vielen Autozulieferern beklagt. Doch das ist nicht die ganze Wahrheit. Tatsächlich haben massiven Umwälzungen in den Märkten zu einer Vielzahl an Veränderungen in der Automobilindustrie geführt. Der verzögerte Hochlauf bei den Elektro-Autos, die Welle neuer chinesischer Anbieter, die
angepassten EU-Regularien und andere Gründe zwingen die europäischen Auto-Hersteller zu einer Neu-
Ausrichtung ihrer Modell-Portfolios. Auf der Seite der Elektro-Autos muss etwas "Gas rausgenommen" werden,
bei Modellen mit Verbrennungsmotoren doch wieder breiter gedacht werden, Hybrid-Varianten spielen eine
neue Schlüsselrolle. Und für die ständigen Veränderungen der globalen Märkte und der individuellen Nachfrage braucht es vor allem eine größere Flexibilität bei der laufenden Anpassung des Angebots.
Die Neu-Konzeption der Modell-Strukturen braucht Zeit, und nicht alles ist schon jetzt sichtbar. Andererseits
bekommen viele Volumen-Modelle eine Laufzeit-Verlängerung. Zudem erlauben die Baukästen mit vielen
standardisierten Teilen eine schnellere Konstruktion und Umsetzung neuer Produkt-Ideen.
Für die Projekt-Akquisition der Zulieferer bleibt kaum noch etwas wie es war. Wenn neue Modelle auch in Europa schneller auf den Markt kommen sollen, müssen auch die Zyklen fast aller Prozesse deutlich kürzer werden.
Manche Projekte laufen schon, bevor es dann zum RFQ kommt, und das eine oder anderer kommt auch nicht
mehr automatisch. Wenn die Modellentstehung zwei Jahre kürzer sein soll, kann der Vergabe-Prozess und die
Verhandlungen mit den Zulieferern nicht mehr die gewohnten 9-12 Monate dauern.
Das erfordert im Vertrieb der Autozulieferer eine Neu-Aufstellung bei der Projekt-Akquisition wie auch bei den
Prozessen der technischen Klärung und den Preis-Verhandlungen. Anlässe genug für das Key Account Management, den Fokus auch auf die Kunden-Aktivitäten links und rechts des gewohnten Weges zu richten. Dazu gehört ein Verständnis der Modell-Strategien im Gesamten ebenso wie der Entscheidungs-Prozesse, der
Entscheider und Einflussnehmer in der Linien-Organisation wie in den Matrix-Funktionen.
Die Hintergründe der zahlreichen Veränderungen werden in diesem Seminar beleuchtet und die Teilnehmer/innen durch Case Studies angeleitet, den Blick auf die offenen und versteckten Chancen zu richten und
ein pro-aktives Vorgehen für die Projekt-Akquisition zu entwickeln.